Autor: MaxKleinhenz (Seite 19 von 54)

Wahlkampfauftakt "Roter Faden für Dresden" am 12.04.


Wir starten in den Wahlkampf mit Wahlkampf

Am Freitag, den 12.April startet die Dresdner SPD auf der Prager Straße in den Bundestagswahlkampf. Wir werden mit einer Infostandkette über die zentrale Dresdner Einkaufsmeile auf unsere Inhalte verweisen und zeigen so den „Roten Faden“ für einen Politikwechsel auf.

Die Infostände werden von 17 bis 18 Uhr aufgebaut sein und für Fragen und Anregungen der Bürger bereitstehen.

Im Anschluss wird der Jubiläumsfilm „150 Jahre SPD – Wenn Du was verändern willst“ ab 19 Uhr im Hörsaal 4 des HSZ der TU Dresden gezeigt. Zu der kostenlosen Filmvorführung, welche von der Juso-Hochschulgruppe Dresden ausgerichtet wird, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für Verpflegung wird gesorgt sein.

Plauener SPD will Änderungen bei Entwicklung an Nöthnitzer Straße

Kritik an intransparentem Verfahren der Stadtverwaltung

(Dresden / Plauen) Der Ortsbeirat Plauen wird am Dienstag, 09. April, zum zweiten Mal die Entwicklung einer Campuserweiterung für die TU an der Nöthnitzer Straße diskutieren und ein beratendes Votum für den Stadtrat abgeben. Die Plauener SPD hält eine räumliche Entwicklung der TU Dresden, nicht zuletzt wegen des Exzellenzstatus, für nachvollziehbar. Allerdings haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einigen Änderungsbedarf bei dem Vorschlag der Verwaltung. Sie schlagen eine Änderung der Grenzen des Bebauungsplans vor. Statt bis zur Bergstraße soll das Gebiet hinter dem im Bau befindlichen Technikum enden. Außerdem soll das Gebiet der Kleingartenanlage „Grabeland e.V.“ außerhalb des Plangebietes liegen und damit erhalten bleiben. Stattdessen schlägt die SPD eine Erweiterung des Plangebietes nach Süden oder die Nutzung anderer campusnaher Flächen, etwa am Nürnberger Platz oder an der Strehlener Straße vor.

Die Plauener SPD hat dazu ein Positionspapier entwickelt.
Albrecht Pallas, Vorsitzender des Plauener SPD-Ortsvereins, sagte dazu: „Ich habe Verständnis, dass sich die TU Dresden weiterentwickeln will – ja weiterentwickeln muss. Diese Entwicklung muss aber im Einklang mit gesamtstädtischen Interessen stehen. Dazu zählen u.a. stadtplanerische Erfordernisse, ökologische und verkehrliche Auswirkungen sowie Folgen für mittelbar oder unmittelbar betroffene Anwohner. Gerade die Bebauung der Kaltluftschneise bzw. der Kaltluftentstehungsflächen kann unabsehbare Folgen für das Stadtklima haben. Eine Bebauung an der Bergstraße kommt deshalb für uns überhaupt nicht in Frage“, erklärt Pallas, der in der SPD-Ratsfraktion umweltpolitischer Sprecher ist.

Die SPD kritisiert außerdem die Stadtverwaltung für das intransparente Verfahren bei dem geplanten Bebauungsplan. Erst wenige Tage vor der letzten Ortsbeiratssitzung war die Vorlage unter Missachtung von Einladungsfristen den Ortsbeiräten zur Kenntnis gegeben worden. Eine gründliche Prüfung war den Beiratsmitgliedern so nicht möglich, die schließlich die Vorlage vertagten.

Dazu sagte Stadtrat Albrecht Pallas: „Ich habe den Eindruck, dass die Verwaltung das Ganze am liebsten im stillen Kämmerlein ohne Öffentlichkeit durchziehen will. Über die Motive kann man momentan nur spekulieren. Angesichts der teils gravierenden Auswirkungen des Vorhabens auf Anwohner, die Kleingartenanlage „Grabeland“ und die gesamtstädtischen Belange ist dieses Vorgehen untragbar. Frau Orosz sollte keine Angst vor einer öffentlichen Debatte haben. Bei der Vorlage wollen wir zunächst erreichen, dass die betroffenen Anwohner intensiv bei den folgenden Planungsprozessen eingebunden werden. Die generelle Debatte über die weitere Entwicklung der TU und die städtischen Interessen dabei werden wir an anderer Stelle führen“, kündigt der Sozialdemokrat abschließend an.

Kontakt: Albrecht Pallas (0174-3167310)

Negativ-Trendsetter GAGFAH – Dresdner Mietpreise steigen weiter

Am vergangenen Freitag legte der GAGFAH- Konzern seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2012 vor. Satte Erträge, gute Entwicklung – was für Anleger und Börsen eine freudige Nachricht ist, hat für die Dresdner Mieter eine klare Kehrseite. Die Mieten ihrer Wohnungen steigen weiter.

Seit der kommunale Dresdner Wohnungsbestand an den Finanzinvestor verkauft wurde, weist die Mietentwicklungskurve nach oben: In den sieben Jahren seit der Privatisierung stieg die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter um 23 Prozent (von 3,91 EUR im Jahr 2005 auf 4,81 EUR im Jahr 2012). Mit einem Fünftel des gesamten Dresdner Wohnungsbestandes hat der Konzern Gestaltungsmacht für den gesamten Dresdner Wohnungsmarkt. Und so spiegelt sich die Entwicklung auch in der Stadt insgesamt wieder: In keiner deutschen Großstadt zogen die Mieten zuletzt so stark an wie in Dresden. Die Mietpreise liegen hier mittlerweile über dem Bundesdurchschnitt.

Verschärft wird das Problem durch den mittlerweile herrschenden Wohnungsmangel: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Dresdner Haushalte um 18 Prozent gestiegen. Die Zahl der Wohnungen hingegen blieb im gleichen Zeitraum nahezu konstant (+0,3 Prozent). Deshalb fordert die Dresdner SPD, dass Fördermittel für den Wohnungsbau bereitgestellt werden: „Wohnen muss bezahlbar bleiben“, so die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel. Mit Anträgen im Stadtrat und im Sächsischen Landtag wollen die Sozialdemokraten für die Schaffung preiswerten Wohnraums sorgen. „Nach dem WOBA-Verkauf der schwarzgelben Mehrheit ist aus dem angeblichen Mieterparadies Dresden ein knallharter Vermietermarkt geworden. Gerade Familien und Menschen mit wenig Einkommen finden kaum noch etwas. Diese Entwicklung muss sofort gestoppt werden“, so Friedel.

Kontakt: Sabine Friedel, 0178-7492079

Dresden will’s wissen

Pressemitteilung

Meinungen zum „Kommunalen Handlungskonzept Bildung“ gesucht

Von Freitag, 29. März, bis Mittwoch, 10. April, lädt das Bildungsbüro der Landeshauptstadt Dresden zur Beteiligung am ersten Entwurf des „Kommunalen Handlungskonzeptes Bildung“ ein. Das Handlungskonzept beinhaltet konkrete Maßnahmen und Empfehlungen, wie die Bildungsarbeit in Dresden in den nächsten Jahren gestärkt und verbessert werden kann. Bevor dieses Konzept in den Fachämtern und Ausschüssen behandelt wird, haben die Dresdner Bürgerinnen und Bürger das Wort: Sie erhalten die Möglichkeit, schriftlich, per E-Mail oder mündlich ihre Ideen und Vorschläge als Stellungnahmen zum Handlungskonzept einzubringen und so die Bildungsarbeit in Dresden mitzugestalten.

Das Handlungskonzept ist ab Freitag, 29. März, unter www.bildung.dresden.de zu finden. Die Stellungnahmen können bis zum 10. April an das Bildungsbüro im Geschäftsbereich Soziales, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden oder per E-Mail an bildung@dresden.de gesendet werden.

Am Mittwoch, 10. April, 18 Uhr, findet eine öffentliche Anhörung im Lichthof des Dresdner Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19 zum vorgelegten Handlungskonzept statt. Diese Veranstaltung bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre fachlich qualifizierten Meinungen und Ideen vor Ort einzubringen.

Die Fragen, die bei der Diskussion des Handlungskonzeptes im Vordergrund stehen, sind:

  •  Was müssen wir in Dresden tun, um den Bildungserfolg auch bei ungünstigerer sozialer Herkunft sicherzustellen? Wie kann das gelingen?
  • Was können wir tun, um das bürgerschaftliche Engagement in Dresden zu stärken und auszubauen? Wie kann diese Entwicklung stärker unterstützt werden?
  • Wenn Sie zehn Jahre voraus denken: In welchen Bereichen sehen Sie weitere große bildungspolitische Herausforderungen? Wie können wir diesen aktiv begegnen?

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung Sachsen (DKJS) und der Bildungsblog-Dresden.de begleiten die Entwicklung des Handlungskonzeptes unter dem Motto „Dresden will‘s wissen“. Auf www.bildungsblog-dresden.de erscheinen ab Donnerstag, 14. März, verschiedene Beiträge, die sich auf das Handlungskonzept beziehen und konkrete Problemfelder thematisieren. Im moderierten Bildungsblog kann zu den Beiträgen und den drei Fragen während der gesamten Konsultationsphase diskutiert werden. Präsentiert wird auch eine Anleitung zum Verfassen einer Stellungnahme.

Grundlage des Handlungskonzeptes ist der 1. Dresdner Bildungsbericht, den die Stadt im September letzten Jahres vorgestellt hat. Auf 364 Seiten fasst der Bericht Zahlen und Fakten zum Thema Bildung zusammen und zeigt die Herausforderungen für die Stadt Dresden auf. Der gesamte Bildungsbericht sowie eine Kurzfassung stehen unter www.bildung.dresden.de

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