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Pallas: Dank an Bürgerinnen und Bürger/Unverständnis für Gewalt/Umfassende Auswertung notwendig

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger aus der Dresdner Südvorstadt und Plauen,

im Namen der Plauener SPD möchte ich mich bei den Vielen bedanken, die sich aktiv an den Mahnwachen der Kirchgemeinden und den friedlichen Protesten gegen Rechtsextremismus beteiligt haben. Sie haben mit dazu beigetragen, den Nazis ein deutliches Signal für Demokratie und Toleranz entgegen zusetzen. Gleichzeitig war die überwiegende Mehrheit der Menschen friedlich und besonnen. Und das, obwohl der Hauptteil des Geschehens sich im Dresdner Süden abspielte. Schwierig war aus unserer Sicht die für uns Alle überraschende Entwicklung am späten Nachmittag, als die Nazis sich ohne Genehmigung in Plauen sammelten. Auch am frühen Nachmittag zogen mehrere hundert Neonazis unbehelligt und nahezu ohne polizeiliche Begleitung u.a. über die Zwickauer Str.  stadteinwärts. Hier ist im Nachgang zu hinterfragen, wie es zu dieser risikoreichen Situation kommen konnte.

Kein Verständnis haben wir für die gewaltbereiten Gegendemonstranten, welche sich abseits der Nazis in Nebenstraßen Schlachten mit der Polizei lieferten, Steine warfen, Mülltonnen anzündeten und ihrerseits die Anwohner in Angst und Schrecken versetzten. Zahlreiches öffentliches und privates Eigentum wurde beschädigt. Ob es Verletzte gab, ist noch unklar. Letzendlich haben sie dem Anliegen, friedlich ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen, einen Bärendienst erwiesen. Dominant in den Bildern der Medien waren oft die gewalttätigen Szenen. Ein schlechtes Signal!

Nun müssen das Geschehen von gestern in Ruhe ausgewertet und die richtigen Schlüsse für die Zukunft gezogen werden. Wir Sozialdemokraten werden uns daran konstruktiv beteiligen.

Herzliche Grüße
Ihr Albrecht Pallas
Vorsitzender der SPD Plauen

Plauener SPD nimmt Wünsche an Kommunal-Politik entgegen

An der Haltestelle Räcknitzhöhe wird die Sprechstunde stattfinden

Freiluftsprechstunde mit Stadtrat Albrecht Pallas in Zschertnitz

(Dresden) Die Wünsche der Bevölkerung an die Dresdner Kommunalpolitik wird die Plauener SPD am kommenden Donnerstag, 03. Februar 2011, von 15 bis 17 Uhr in Zschertnitz, Haltestelle Räcknitzhöhe, entgegen nehmen. Stadtrat Albrecht Pallas hält gleichzeitig eine Freiluft-Sprechstunde ab.

„In der Bevölkerung gibt es viele gute Ideen, wie Stadtteile schöner oder Probleme einfach beseitigt werden können. Deshalb gehen wir auch direkt in die Stadtteile, um mit den Menschen über ihre Vorstellungen zu sprechen und ihre Ideen aufzunehmen“, sagte Stadtrat Pallas. „Bei dieser Gelegenheit können die Zschertnitzer auch Informationen zu den lokalen Auswirkungen der Haushaltskürzung auf Landesebene und zum aktuellen Stand bei den Hartz IV-Verhandlungen in Berlin bekommen“, ergänzt der Vorsitzende des Plauener SPD-Ortsvereins.

SPD Plauen hat Vorstand neu gewählt

Stadtrat Albrecht Pallas als Vorsitzender bestätigt

(Dresden/ Plauen) Auf ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Montag, 24. Januar, wählten die Sozialdemokraten aus Plauen ihren Vorstand neu. Als Vorsitzender wurde der Stadtrat Albrecht Pallas wiedergewählt, der im vorletzten Jahr das Amt von Hilmar Günther übernommen hatte.

Stellvertretende Vorsitzende wurden die Volkswirtin Caroline Hühn und der Versicherungskaufmann Steffen Gleißner. Dieter Struffmann gab nach 20 Jahren das Amt des Kassierers an den Diplomingenieur Dirk Wieghardt ab. Neue Schriftführerin ist die Doktorandin Andrea Augustin. Den Vorstand komplettieren der Rechtsanwalt Matthias Ketzer, der Museumspädagoge Erik Zimmermann, der Musiklehrer Jürgen Stäbener und die Psychologin Marlen Hupke.

„Der neue Vorstand kann sich in wahlkampffreien Jahr 2011 voll auf die inhaltliche Arbeit und auf den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern konzentrieren. Gerade die kleinen Dinge, Ärgernisse vor der Haustür oder Ideen für die Stadtteile, sind uns wichtig. Wir werden Anregungen der Bürger als Impulse für unsere zukünftige politische Arbeit nutzen.“, erklärte der Albrecht Pallas.

„Gerade im Bereich Bildung wollen wir uns weiterhin engagieren“, so der 30jährige Polizeibeamte weiter. Ein Schwerpunkt für den neuen Vorstand sei der Einsatz für die Wiedereröffnung der 126. Grundschule.

PISA-Studie bestätigt sozialdemokratische Bildungsziele


Beste Bildung und gleiche Chancen für alle
Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie zeigen: Die Bildungspolitik, die in den letzten zehn Jahren von der SPD entscheidend mitgeprägt wurde, hat zu spürbaren Verbesserungen der schulischen Leistungen geführt. Dennoch bleibt noch viel zu tun, damit unser Bildungssystem wieder zu den besten der Welt gehört und alle Kinder Chancen auf eine gute Bildung erhalten.
Die PISA-Ergebnisse zeigen vor allem deutliche Verbesserungen im Bereich der Lesekompetenz, bei der die deutschen Schülerinnen und Schüler nun ins Mittelfeld der OECD-Länder vorgerückt sind. Auch im Fach Mathematik, wo Deutschland schon in den letzten Jahren überdurchschnittlich abgeschnitten hatte, gab es weitere Leistungssteigerungen. In den Naturwissenschaften bleiben die Schülerleistungen auf hohem Niveau. Soziale Herkunft darf nicht über Bildungschancen entscheiden Trotz dieser Erfolge gibt es keinen Grund sich zurückzulehnen. Ein zentrales Problem im deutschen Bildungssystem bleibt die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft. Die neue PISA-Studie zeigt, dass ein sozial ungünstiges Schulumfeld in keinem anderen Land zu so starken Leistungsverlusten bei den Schülerinnen und Schülern führt wie in Deutschland. Das ist bildungspolitisch unverantwortlich und zutiefst ungerecht. Die SPD steht für eine Bildungspolitik, die Leistungsfähigkeit mit sozialer Gerechtigkeit verbindet:

  • Wir wollen die frühkindliche Bildung weiter ausbauen und stärken. Die schwarz-gelbe Bundesregierung muss gemeinsam mit den Ländern dafür sorgen, dass der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige ab 2013 erfüllt werden kann. Dazu brauchen wir noch viele zusätzliche Kita-Plätze.
  • Der flächendeckende Aufbau von Ganztagsschulen ist richtig und wichtig. Ganztagsschulen bieten mehr Zeit für individuelle Förderung und gezielte Zusatzangebote. Sie wirken sich auch positiv auf Sozialverhalten, Schulmotivation, Noten und Familienklima aus.
  • Wir wollen, dass in Zukunft an jeder Schule mindestens ein Schulsozialarbeiter passgenaue Förder- und Unterstützungsleistungen anbietet.
  • Gerade Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben in den letzten Jahren verstärkt das Gymnasium besucht und davon besonders bei ihren Leseleistungen profitiert. Das gemeinsame Lernen aller Schülerinnen und Schüler funktioniert. Wir wollen deshalb den Weg zum längeren gemeinsamen Lernen konsequent weitergehen.
  • Wir wollen, dass Bund und Länder spätestens ab 2015 20 Milliarden Euro mehr in Bildung investieren als heute. Der erste und wichtigste Schritt dorthin ist die Stärkung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Länder, die über 70 % der Bildungsinvestitionen tragen.
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