Autor: MaxKleinhenz (Seite 29 von 54)

Ja zur Sonntagsruhe und einem intensiveren Familienleben – SPD sammelt Unterschriften am Mittwochsmarkt Münchner Platz

(Dresden/Plauen) Die SPD aus Dresden Plauen sammelt am Mittwoch, dem 11. August von 09-11 Uhr, am Wochenmarkt Münchner Platz in der Südvorstadt Unterschriften für den Erhalt des einkaufsfreien Sonntags in Dresden.
Albrecht Pallas, SPD-Stadtrat in Plauen, sagte dazu: „Es gibt schon viel zu viele Ausnahmen von der Sonntagsruhe. Als Polizeibeamter, der auch an Sonntagen arbeiten muss, weiß ich, wie wichtig ein kollektiver Stillstand der Gesellschaft für die Regeneration von Arbeitnehmern und ein intensives Familienleben ist. Ein freier Tag mehr an Werktagen ist absolut kein adäquater Ersatz dafür.“
Am Donnerstag, 12. August entscheidet der Stadtrat über einen Antrag von CDU, FDP und Bürgerfraktion, der vier Einkaufssonntage, zwei davon im Advent, erlauben soll. Erst im vergangenen Jahr hatte sich eine knappe Mehrheit im Dresdner Stadtrat gegen jegliche Öffnung von Läden an Sonntagen ausgesprochen. Eine „Allianz für einen freien Sonntag“, bestehend aus Gewerkschaften, Betriebsräten, Kirchen und vielen engagierten Bürgern, setzt sich dafür ein, dass Sonntage verkaufsfrei bleiben. Dagegen machen Wirtschaftsverbände mit täglichen Anzeigen
in der Presse Werbung für den Antrag der Konservativen Kräfte im Stadtrat.
„Wir kämpfen auch für die Interessen derer, die keine so finanzstarke Lobby haben“, ergänzt Stadtrat Pallas. „Die Arbeitnehmer, welche schon 6 Tage pro Woche von 7 bis 22 Uhr arbeiten müssen. Aber auch die kleineren Händler in den Stadtteilen, die sich täglich gegen die großen Einkaustempel im Zentrum behaupten müssen. Auch die haben Familie, brauchen Regeneration und haben rein gar nichts von verkaufsoffenen Sonntagen. Dresden wird ohne Sonntagsöffnung nicht untergehen. Im Gegenteil – die Stadt wird reicher an Familienfreundlichkeit, an Unterstützung für Arbeitnehmer und besseren Chancen für oft Inhabergeführte Geschäfte in den Stadtteilen“, schließt der Sozialdemokrat ab.

Volle Klassen und steigende Schülerzahlen im Dresdner Süden – SPD-Fraktion will Wiedereröffnung der 126. Grundschule

(Dresden/ Plauen) Die 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Str. (Südhöhe) soll wieder eröffnet werden. Dieser konkrete Vorstoß in der aktuellen Schuldebatte kommt von der SPD-Fraktion, nach deren Vorstellung der Schulbetrieb bereits im Schuljahr 2011/2012 wieder aufgenommen werden könnte. Die Sozialdemokraten begründen ihren Antrag mit der hohen Auslastung der Grundschulen sowie ansteigenden Schülerzahlen gerade im Dresdner Süden.
Stadtrat Albrecht Pallas sagte dazu: „Schon die Schließung der 126. Grundschule im letzten Jahr war ein Riesen-Fehler.. Die Ursache für die geringen Anmeldezahlen war doch nicht der fehlende Bedarf sondern vielmehr der Beobachtungsstatus der Schule. Welche Eltern melden ihr Kind schon gern an einer Schule an, die womöglich demnächst geschlossen wird? Die aktuellen Zahlen belegen nun, dass wir im Dresdner Süden dringend mehr Kapazität benötigen.“
Die Abstimmung zur 126. Grundschule im Mai 2009 verlief denkbar knapp. Den Gegnern der Schließung (SPD, Linke und Bürgerfraktion) fehlte am Ende eine Stimme zur Mehrheit. Mit den Stimmen von CDU, FDP und den Grünen wurde die Schule geschlossen. Stadtrat Pallas dazu: „Schon damals hätte es gute Gründe gegeben, die Schule offen zu lassen. Vielleicht waren sie noch nicht offensichtlich genug. Die aktuellen Schülerzahlprognosen sind jedenfalls eindeutig und bieten die Gelegenheit, Haltungen zu korrigieren und einer richtigen Sache doch noch zum Erfolg zu verhelfen.“
Das Schulgebäude auf der Cämmerswalder Straße ist momentan Bauauslagerungs-standort für die Schüler der 80. Grundschule in Gittersee. Im Frühjahr 2011 ziehen die Schüler wieder zurück auf die Oskar-Seyffert-Straße. Danach könnte die Schule wiedereröffnet werden.

Für ein leistungsfähiges und sozial gerechtes Bildungssystem

(Berlin) Drei wissenschaftliche Studien haben die Bildungspolitik in den letzten Wochen ins Zentrum einer intensiven und teilweise sehr kontroversen Debatte gerückt. Die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft, die massive Benachteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem und die Mängel beim Ausbau der Krippen- und Kitaplätze sorgten ebenso für Diskussionsstoff wie der Leistungsvergleich zwischen den Schülerinnen und Schülern verschiedener Bundesländer.

Steigende Schülerzahlen im Dresdner Süden

SPD will Wiedereröffnung der Schule Cämmerswalder Straße
(Dresden/ Plauen) Die Sozialdemokraten aus dem Dresdner Süden sprechen sich dafür aus, den Schulstandort Cämmerswalder Straße in Kleinpestitz zum Schuljahr 2011/2012 wieder zu beleben. Am vergangenen Mittwoch wurde auf dem Bildungsforum Plauen mit Anwohnern, Fachleuten und einem Vertreter der Stadtverwaltung erörtert, welche Chancen es für eine neue Schule gibt.
Der Verein Kleine Wunder e.V. stellte sein Konzept für eine freie Schule vor. Der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, räumte ein, dass sich die Stadt vorstellen könne, an dem Standort wieder eine Schule zu eröffnen. Einen konkreten Zeitpunkt gäbe es aber nicht.
Der SPD-Vorsitzende Albrecht Pallas stellte fest, „dass die Schülerzahlprognosen für die Plauener Grundschulbezirke bereits in den kommenden Jahre ansteigen. Durch die hohe Auslastung aller benachbarten Grundschulen, können die steigenden Schülerzahlen nicht ausgeglichen werden. Wir brauchen also dringend eine weitere Grundschule vor allem auf der Südhöhe. Nach wie vor gilt für uns: Kurze Beine brauchen kurze Wege“, so der Sozialdemokrat weiter.
Die stellvertretende Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD) ergänzt: „Viele Einwohner sind extra wegen der vorhandenen Schule hierher gezogen oder haben sogar eine Wohnung gekauft. Die haben nun ein Problem, denn was Schulen angeht, ist Kleinpestitz ein weißer Fleck auf der Stadtkarte. Die Eltern hier haben ein großes Problem, wo sie Ihre Kinder ab 2011/2012 einschulen sollen. Bleibt die Schule geschlossen, ziehen die jungen Familien woanders hin. Wir brauchen unbedingt eine wohnortnahe Lösung“, schließt die ehemalige Elternsprecherin der 126. Grundschule ab.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen.
Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.

Hochschultour in Dresden

(Dresden) Holger Mann, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, besucht im Rahmen seiner Hochschultour 2010 am kommenden Donnerstag, dem 10. Juni, Dresden. In diesem Zusammenhang lädt Mann zum Pressegespräch und zur öffentlichen Abendveranstaltung ein unter dem Thema „Politische Rhetorik und sächsische Praxis. Wohin steuern die sächsischen Hochschulen?“.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.00 Uhr im
Foyer des Kulturrathauses, Königstraße 15 in Dresden.
Die Leitfragen des Abends werden sein: Wie erreichen wir in Zukunft eine Verbesserung in der Lehre? Wie sieht die Hochschullandschaft im Freistaat Sachsen im Jahr 2020 aus? Was bringt der künftige Doppelhaushalt (2011/12) mit sich und welche Schwerpunkte sollte man setzen? An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Professur für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der TU Dresden
Prof. Dr. Toralf Trautmann, Prorektor für Forschung und Entwicklung an der HTW Dresden
Marco Unger, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen, Bereich Hochschule und Forschung
Holger Mann, MdL, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecherder SPD-Landtagsfraktion
Moderation: Hannes Delto, studentischer Senator an der Universität Leipzig
Die Teilnahme an der Veranstaltung steht allen Interessierten offen; der Eintritt ist frei.
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