Autor: MaxKleinhenz (Seite 30 von 54)

Bildungsforum Plauen – Gute Schulen braucht das Land

SPD Dresden-Plauen lädt zu Diskussion über Schullandschaft ein
(Dresden/ Plauen) Über die sächsische Bildungspolitik und die Sicherung des Schulstandorts Cämmerswalder Straße will die SPD in Dresden-Plauen am 9. Juni ab 19:30 Uhr im Restaurant „Dresdner Aussicht“ im Kaufland Kohlenstraße mit Interessierten und Betroffenen diskutieren. Gäste des Bildungsforums Plauen sind Eva-Maria Stange (MdL, SPD), der Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen, der Verein Kleine Wunder e.V., Thomas Lorenz von der 128. Mittelschule und Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD). Stadtrat Albrecht Pallas wird moderieren. Der Eintritt ist frei.
„Wir wollen mit unseren Gästen die Chancen erörtern, wie der Schulstandort Cämmerswalder Str. langfristig gesichert werden kann“, kündigt der SPD-Stadtrat Albrecht Pallas an. „Angesichts der Geburtenentwicklung in Dresden und den aktuellen Prognosen über Schülerzahlen bin ich optimistisch, dass uns das gelingt.“ Die Bildungspolitik der CDU/FDP-Regierung im Land, mit Schulschließungen und Sterben der Gemeinschaftsschulen wird ebenfalls Thema sein.
Die Elterninitiative Kleine Wunder e.V. wird ihr Projekt zur Gründung einer freien (Jena-Plan-)Schule in Dresden vorstellen.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen. Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.
Einladung als Download: 2010_06_09_01 2010_06_09_02

„Schüler und Eltern müssen Ignoranz der Stadt bitter bezahlen“


SPD hat frühzeitig vor Schließung weiterer Grundschulen gewarnt
„Das bevorstehende Grundschuldesaster hätte verhindert werden können – durch die Verwaltung und durch den Stadtrat“, erklärt die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel mit Blick auf das Eingeständnis des Schulbürgermeisters Lehmann, dass in den kommenden Jahren für 1.000 Grundschüler kein Platz in Dresden ist. „Die SPD hat eindringlich vor dieser Entwicklung gewarnt und vor genau einem Jahr entschieden gegen die Schließung der 126. Grundschule gekämpft.“
„Die Ignoranz von Verwaltung und Stadtratsmehrheit müssen die Schüler und Eltern nun bitter bezahlen.“, ergänzt der Plauener SPD-Vorsitzende und Stadtrat Albrecht Pallas. „Wir haben damals schon gesagt: Das Schulverwaltungsamt verwendet andere Zahlen als die kommunale Statistik. So kam es zu falschen Entscheidungen.“
Die SPD Plauen kümmert sich weiter um den Schulstandort Cämmerswalder Straße. Am 9. Juni 2010 lädt sie um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung „Gute Schulen braucht das Land!“ in die „Dresdner Aussicht“ auf der Kohlenstraße ein. Die Elterninitiative „Kleine Wunder“ stellt ihr Konzept für eine Freie Schule an diesem Standort vor. Zu Gast sind die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Stange, der Leiter des Schulverwaltungsamts Falk Schmidtgen, der ehemalige Leiter einer geschlossenen Schule Thomas Lorenz und Beate Mierdel, die als Elternvertreterin vor einem Jahr im Stadtrat den Erhalt der 126. Grundschule forderte.
Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde die 126. Grundschule in Dresden-Kleinpestitz geschlossen. In seiner Sitzung am 28. Mai 2009 beschloss die Mehrheit des Stadtrates die Aufhebung des Schulstandorts – gegen die warnenden Stimmen der SPD-Fraktion und gegen den Widerstand vieler Anwohnerinnen und Anwohner. Im Stadtrat sprach damals auf Antrag der SPD-Fraktion die Elternvertreterin Beate Mierdel, die mehr als 400 Unterschriften übergab. Für die Schließung der Grundschule stimmten die CDU-Fraktion, die FDP-Fraktion, die Fraktion B90/Grüne und die Linksfraktion.PDS.

SPD fordert: Keine Verschiebung von Schulbaumaßnahmen

Sabine Friedel, Landtagsabgeordnete und Dresdner SPD-Vorsitzende


Verhältnisse vielerorts schlimmer als zu DDR-Zeiten
Als „Menetekel“ bezeichnet die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel die baupolizeiliche Sperrung der 39. Grundschule. „Bei laufendem Schulbetrieb eine Vollsperrung – dieser Vorgang muss die Politik aufrütteln: Dresdens Schulen können keine einzige – keine einzige – weitere Sparmaßnahme, Streichung oder Verschiebung vertragen!“
Derzeit häufen sich die Alarmzeichen in der Dresdner Schullandschaft. Erst im März wurde drei Viertel aller Dresdner Schulen (108 von 136) ein mangelhafter Brandschutz attestiert. Fast 80 Prozent aller Dresdner Schulen sind unsaniert. 600 Millionen Euro beträgt der Sanierungsstau insgesamt.
„Am Donnerstag muss der Stadtrat mutig und verantwortungsvoll entscheiden“, mahnt Friedel an. „Die Schulen müssen unbedingt von Helma Orosz’ Streichliste herunter – selbst wenn dafür so manch anderes Projekt leiden muss.“ Den Totalumbau des Kulturpalasts hält die Sozialdemokratin für verzichtbar, Straßenbaumaßnahmen könnten nach hinten verschoben werden. „Der jämmerliche Zustand Dresdner Schulen zieht so vieles nach sich: Kinder verkneifen sich den Toilettengang, können keinen vernünftigen Sportunterricht machen und haben lange Wege zu Auslagerungen und Außenstellen. Das alles sind keine Luxusprobleme, hier werden Lebensperspektiven gekrümmt und verbaut“, so Friedel. Vielerorts seien die Verhältnisse schlimmer als zu DDR-Zeiten.
„Am Donnerstag müssen die Oberbürgermeisterin, CDU, FDP und Bürgerfraktion Farbe bekennen: Stehen sie zu ihren Wahlprogrammen und ihren Versprechen? Meinen sie es ernst? Die SPD wird mit aller Kraft für die Dresdner Schulen kämpfen.“
Aus dem Wahlprogramm der CDU Dresden zur Stadtratswahl 2009: „Die Sanierung und der Neubau der Schulgebäude stehen in unserer Investitionsplanung weiterhin ganz oben. Zum schnellstmöglichen Abbau des Investitionsstaus wollen wir weitere Sonderbauprogramme auflegen.“
(PM vom 04.05.2010)

Zukunft des Sozialstaates

SPD-Ortsverein Dresden-Plauen will mit Bürgern diskutieren
(Plauen, April 2010) Zu einer öffentlichen Versammlung zum Thema „Zukunft des Sozialstaates“ am Montag, 26. April, ab 19 Uhr im Gasthof Coschütz laden die Sozialdemokraten aus Dresden-Plauen alle Interessierten ein. Als Gast wird Philipp Schäfer von der ARGE Dresden erwartet. Der Eintritt ist frei.
„Wir wollen mit den Bürgern im Dresdner Süden ins Gespräch kommen, was der deutsche Sozialstaat zukünftig leisten können soll und wie er dazu aufgestellt werden muss“, sagte der Vorsitzende der Plauener SPD, Albrecht Pallas. „Die Betreuung der Arbeitssuchenden in Dresden wird dabei ebenso ein Thema sein wie der Vorschlag der Bundes-SPD zur Fairness auf dem Arbeitsmarkt“, schließt der Stadtrat ab.

19. Familientag am Fichteturm

(Plauen, April 2010) Am 1. Mai findet wieder unser Familienfest am Fichteturm statt. Ein buntes Programm bietet viel Abwechslung für Jung und Alt. Selbstverständlich kommen auch die Beköstigung nicht zu kurz.
Vor allem aber haben die Besucher die Chance, mit Politikern aus Ortsbeirat, Stadtrat, Landtag und Bundestag ins Gespräch zu kommen und ihre Probleme und Ansichten mitzuteilen.

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