(Berlin) Drei wissenschaftliche Studien haben die Bildungspolitik in den letzten Wochen ins Zentrum einer intensiven und teilweise sehr kontroversen Debatte gerückt. Die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft, die massive Benachteiligung junger Menschen mit Migrationshintergrund im Bildungssystem und die Mängel beim Ausbau der Krippen- und Kitaplätze sorgten ebenso für Diskussionsstoff wie der Leistungsvergleich zwischen den Schülerinnen und Schülern verschiedener Bundesländer.
Seite 30 von 55
SPD will Wiedereröffnung der Schule Cämmerswalder Straße
(Dresden/ Plauen) Die Sozialdemokraten aus dem Dresdner Süden sprechen sich dafür aus, den Schulstandort Cämmerswalder Straße in Kleinpestitz zum Schuljahr 2011/2012 wieder zu beleben. Am vergangenen Mittwoch wurde auf dem Bildungsforum Plauen mit Anwohnern, Fachleuten und einem Vertreter der Stadtverwaltung erörtert, welche Chancen es für eine neue Schule gibt.
(Dresden/ Plauen) Die Sozialdemokraten aus dem Dresdner Süden sprechen sich dafür aus, den Schulstandort Cämmerswalder Straße in Kleinpestitz zum Schuljahr 2011/2012 wieder zu beleben. Am vergangenen Mittwoch wurde auf dem Bildungsforum Plauen mit Anwohnern, Fachleuten und einem Vertreter der Stadtverwaltung erörtert, welche Chancen es für eine neue Schule gibt.
Der Verein Kleine Wunder e.V. stellte sein Konzept für eine freie Schule vor. Der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, räumte ein, dass sich die Stadt vorstellen könne, an dem Standort wieder eine Schule zu eröffnen. Einen konkreten Zeitpunkt gäbe es aber nicht.
Der SPD-Vorsitzende Albrecht Pallas stellte fest, „dass die Schülerzahlprognosen für die Plauener Grundschulbezirke bereits in den kommenden Jahre ansteigen. Durch die hohe Auslastung aller benachbarten Grundschulen, können die steigenden Schülerzahlen nicht ausgeglichen werden. Wir brauchen also dringend eine weitere Grundschule vor allem auf der Südhöhe. Nach wie vor gilt für uns: Kurze Beine brauchen kurze Wege“, so der Sozialdemokrat weiter.
Die stellvertretende Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD) ergänzt: „Viele Einwohner sind extra wegen der vorhandenen Schule hierher gezogen oder haben sogar eine Wohnung gekauft. Die haben nun ein Problem, denn was Schulen angeht, ist Kleinpestitz ein weißer Fleck auf der Stadtkarte. Die Eltern hier haben ein großes Problem, wo sie Ihre Kinder ab 2011/2012 einschulen sollen. Bleibt die Schule geschlossen, ziehen die jungen Familien woanders hin. Wir brauchen unbedingt eine wohnortnahe Lösung“, schließt die ehemalige Elternsprecherin der 126. Grundschule ab.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen.
Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.
Der SPD-Vorsitzende Albrecht Pallas stellte fest, „dass die Schülerzahlprognosen für die Plauener Grundschulbezirke bereits in den kommenden Jahre ansteigen. Durch die hohe Auslastung aller benachbarten Grundschulen, können die steigenden Schülerzahlen nicht ausgeglichen werden. Wir brauchen also dringend eine weitere Grundschule vor allem auf der Südhöhe. Nach wie vor gilt für uns: Kurze Beine brauchen kurze Wege“, so der Sozialdemokrat weiter.
Die stellvertretende Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD) ergänzt: „Viele Einwohner sind extra wegen der vorhandenen Schule hierher gezogen oder haben sogar eine Wohnung gekauft. Die haben nun ein Problem, denn was Schulen angeht, ist Kleinpestitz ein weißer Fleck auf der Stadtkarte. Die Eltern hier haben ein großes Problem, wo sie Ihre Kinder ab 2011/2012 einschulen sollen. Bleibt die Schule geschlossen, ziehen die jungen Familien woanders hin. Wir brauchen unbedingt eine wohnortnahe Lösung“, schließt die ehemalige Elternsprecherin der 126. Grundschule ab.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen.
Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.
(Dresden) Holger Mann, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, besucht im Rahmen seiner Hochschultour 2010 am kommenden Donnerstag, dem 10. Juni, Dresden. In diesem Zusammenhang lädt Mann zum Pressegespräch und zur öffentlichen Abendveranstaltung ein unter dem Thema „Politische Rhetorik und sächsische Praxis. Wohin steuern die sächsischen Hochschulen?“.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 10. Juni 2010, 19.00 Uhr im
Foyer des Kulturrathauses, Königstraße 15 in Dresden.
Die Leitfragen des Abends werden sein: Wie erreichen wir in Zukunft eine Verbesserung in der Lehre? Wie sieht die Hochschullandschaft im Freistaat Sachsen im Jahr 2020 aus? Was bringt der künftige Doppelhaushalt (2011/12) mit sich und welche Schwerpunkte sollte man setzen? An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Professur für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der TU Dresden
Prof. Dr. Toralf Trautmann, Prorektor für Forschung und Entwicklung an der HTW Dresden
Marco Unger, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen, Bereich Hochschule und Forschung
Holger Mann, MdL, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecherder SPD-Landtagsfraktion
Moderation: Hannes Delto, studentischer Senator an der Universität Leipzig
Die Teilnahme an der Veranstaltung steht allen Interessierten offen; der Eintritt ist frei.
Foyer des Kulturrathauses, Königstraße 15 in Dresden.
Die Leitfragen des Abends werden sein: Wie erreichen wir in Zukunft eine Verbesserung in der Lehre? Wie sieht die Hochschullandschaft im Freistaat Sachsen im Jahr 2020 aus? Was bringt der künftige Doppelhaushalt (2011/12) mit sich und welche Schwerpunkte sollte man setzen? An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg, Professur für Soziologische Theorie, Theoriegeschichte und Kultursoziologie an der TU Dresden
Prof. Dr. Toralf Trautmann, Prorektor für Forschung und Entwicklung an der HTW Dresden
Marco Unger, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen, Bereich Hochschule und Forschung
Holger Mann, MdL, hochschul- und wissenschaftspolitischer Sprecherder SPD-Landtagsfraktion
Moderation: Hannes Delto, studentischer Senator an der Universität Leipzig
Die Teilnahme an der Veranstaltung steht allen Interessierten offen; der Eintritt ist frei.
SPD Dresden-Plauen lädt zu Diskussion über Schullandschaft ein
(Dresden/ Plauen) Über die sächsische Bildungspolitik und die Sicherung des Schulstandorts Cämmerswalder Straße will die SPD in Dresden-Plauen am 9. Juni ab 19:30 Uhr im Restaurant „Dresdner Aussicht“ im Kaufland Kohlenstraße mit Interessierten und Betroffenen diskutieren. Gäste des Bildungsforums Plauen sind Eva-Maria Stange (MdL, SPD), der Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen, der Verein Kleine Wunder e.V., Thomas Lorenz von der 128. Mittelschule und Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD). Stadtrat Albrecht Pallas wird moderieren. Der Eintritt ist frei.
(Dresden/ Plauen) Über die sächsische Bildungspolitik und die Sicherung des Schulstandorts Cämmerswalder Straße will die SPD in Dresden-Plauen am 9. Juni ab 19:30 Uhr im Restaurant „Dresdner Aussicht“ im Kaufland Kohlenstraße mit Interessierten und Betroffenen diskutieren. Gäste des Bildungsforums Plauen sind Eva-Maria Stange (MdL, SPD), der Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen, der Verein Kleine Wunder e.V., Thomas Lorenz von der 128. Mittelschule und Ortsbeirätin Beate Mierdel (SPD). Stadtrat Albrecht Pallas wird moderieren. Der Eintritt ist frei.
„Wir wollen mit unseren Gästen die Chancen erörtern, wie der Schulstandort Cämmerswalder Str. langfristig gesichert werden kann“, kündigt der SPD-Stadtrat Albrecht Pallas an. „Angesichts der Geburtenentwicklung in Dresden und den aktuellen Prognosen über Schülerzahlen bin ich optimistisch, dass uns das gelingt.“ Die Bildungspolitik der CDU/FDP-Regierung im Land, mit Schulschließungen und Sterben der Gemeinschaftsschulen wird ebenfalls Thema sein.
Die Elterninitiative Kleine Wunder e.V. wird ihr Projekt zur Gründung einer freien (Jena-Plan-)Schule in Dresden vorstellen.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen. Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.
Einladung als Download: 2010_06_09_01 2010_06_09_02
Die Elterninitiative Kleine Wunder e.V. wird ihr Projekt zur Gründung einer freien (Jena-Plan-)Schule in Dresden vorstellen.
Vor etwa einem Jahr beschloss der Stadtrat mit Stimmen von CDU, FDP und Grünen die Schließung der 126. Grundschule auf der Cämmerswalder Straße. Engagierte Eltern und die SPD sammelten damals mehr als 400 Unterschriften dagegen. Momentan ist das Gebäude Bauauslagerungsstandort für die 80. Grundschule in Gittersee.
Einladung als Download: 2010_06_09_01 2010_06_09_02

SPD hat frühzeitig vor Schließung weiterer Grundschulen gewarnt
„Das bevorstehende Grundschuldesaster hätte verhindert werden können – durch die Verwaltung und durch den Stadtrat“, erklärt die Dresdner SPD-Vorsitzende Sabine Friedel mit Blick auf das Eingeständnis des Schulbürgermeisters Lehmann, dass in den kommenden Jahren für 1.000 Grundschüler kein Platz in Dresden ist. „Die SPD hat eindringlich vor dieser Entwicklung gewarnt und vor genau einem Jahr entschieden gegen die Schließung der 126. Grundschule gekämpft.“
„Die Ignoranz von Verwaltung und Stadtratsmehrheit müssen die Schüler und Eltern nun bitter bezahlen.“, ergänzt der Plauener SPD-Vorsitzende und Stadtrat Albrecht Pallas. „Wir haben damals schon gesagt: Das Schulverwaltungsamt verwendet andere Zahlen als die kommunale Statistik. So kam es zu falschen Entscheidungen.“
Die SPD Plauen kümmert sich weiter um den Schulstandort Cämmerswalder Straße. Am 9. Juni 2010 lädt sie um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung „Gute Schulen braucht das Land!“ in die „Dresdner Aussicht“ auf der Kohlenstraße ein. Die Elterninitiative „Kleine Wunder“ stellt ihr Konzept für eine Freie Schule an diesem Standort vor. Zu Gast sind die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Stange, der Leiter des Schulverwaltungsamts Falk Schmidtgen, der ehemalige Leiter einer geschlossenen Schule Thomas Lorenz und Beate Mierdel, die als Elternvertreterin vor einem Jahr im Stadtrat den Erhalt der 126. Grundschule forderte.
Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde die 126. Grundschule in Dresden-Kleinpestitz geschlossen. In seiner Sitzung am 28. Mai 2009 beschloss die Mehrheit des Stadtrates die Aufhebung des Schulstandorts – gegen die warnenden Stimmen der SPD-Fraktion und gegen den Widerstand vieler Anwohnerinnen und Anwohner. Im Stadtrat sprach damals auf Antrag der SPD-Fraktion die Elternvertreterin Beate Mierdel, die mehr als 400 Unterschriften übergab. Für die Schließung der Grundschule stimmten die CDU-Fraktion, die FDP-Fraktion, die Fraktion B90/Grüne und die Linksfraktion.PDS.
Die SPD Plauen kümmert sich weiter um den Schulstandort Cämmerswalder Straße. Am 9. Juni 2010 lädt sie um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung „Gute Schulen braucht das Land!“ in die „Dresdner Aussicht“ auf der Kohlenstraße ein. Die Elterninitiative „Kleine Wunder“ stellt ihr Konzept für eine Freie Schule an diesem Standort vor. Zu Gast sind die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Stange, der Leiter des Schulverwaltungsamts Falk Schmidtgen, der ehemalige Leiter einer geschlossenen Schule Thomas Lorenz und Beate Mierdel, die als Elternvertreterin vor einem Jahr im Stadtrat den Erhalt der 126. Grundschule forderte.
Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde die 126. Grundschule in Dresden-Kleinpestitz geschlossen. In seiner Sitzung am 28. Mai 2009 beschloss die Mehrheit des Stadtrates die Aufhebung des Schulstandorts – gegen die warnenden Stimmen der SPD-Fraktion und gegen den Widerstand vieler Anwohnerinnen und Anwohner. Im Stadtrat sprach damals auf Antrag der SPD-Fraktion die Elternvertreterin Beate Mierdel, die mehr als 400 Unterschriften übergab. Für die Schließung der Grundschule stimmten die CDU-Fraktion, die FDP-Fraktion, die Fraktion B90/Grüne und die Linksfraktion.PDS.