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Mehr Lebensqualität in Plauen und Coschütz

Das Museum Hofmühle mit Bienerts Laden

SPD-Stadtratskandidaten laden zu Bürgerversammlung ein

(Plauen/ Coschütz) Zu einer Bürgerversammlung unter dem Motto „Lebensqualität in Plauen und Coschütz“ laden die SPD-Stadtratskandidaten Wilm Heinrich (Plauen) und Albrecht Pallas (Coschütz) ein. Die Versammlung findet am 20. April ab 19 Uhr in Bienerts Laden, Altplauen 21, statt.
„Die Anwohner kennen die Entwicklungsmöglichkeiten ihres Stadtteils doch am Besten. Wir möchten deshalb mit ihnen diskutieren, was in den Stadtteilen verbessert werden kann“, sagte Wilm Heinrich, der seit fünf Jahren für die SPD im Stadtrat sitzt. Polizist Albrecht Pallas ergänzt: “Es gibt Dinge, die von der Stadtverwaltung übersehen oder vergessen werden. Zum Beispiel fordern viele Hundebesitzer die Aufstellung von Hundeklos im Stadtteil, was von der Stadt bisher ignoriert wurde.“
Die Bürgerversammlung in Bienerts Laden ist der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen des SPD-Ortsvereins Dresden-Plauen bis zur Stadtratswahl am 7. Juni. Bei Informationsständen, Hausbesuchen oder thematischen Veranstaltungen wollen die Sozialdemokraten von den Wählern erfahren, was sie von der Dresdner Kommunalpolitik erwarten. „Ich freue mich auf viele interessante Gespräche. Wir werden alle Hinweise und Probleme aufnehmen“, sagte der Sozialdemokrat Pallas abschließend.
Kontakt:
Albrecht Pallas
0174 – 3167310
albrecht.pallas@gmx.de
Wilm Heinrich
0174 – 3020408
wilm.heinrich@spd-fraktion-dresden.de

Eltern protestieren gegen Schulschließung

Kinder der 126. Grundschule sollen künftig weitere Wege in Kauf nehmen. Dagegen wenden sich Väter, Mütter und Plauener Ortsbeiräte.
(Kleinpestitz) Die 126. Grundschule in der Cämmerswalder Straße wird zum 31. Juli 2009 geschlossen, dies sieht der Plan der Stadt vor. Es gäbe zu wenig Schüler für diese Schule. Die geringe Zahl der Neuanmeldungen wäre ein weiterer Beleg, dass der Standort an der Cämmerswalder Straße nicht zu halten ist, sagte der Leiter des Schulverwaltungsamts, Falk Schmidtgen.
Gebäude ab Sommer saniert
Da die 80. Grundschule „An der Windbergbahn“ in der Oskar-Seyffert-Straße ab Sommer dieses Jahres saniert werden soll, ist vorgesehen, dass die Schüler von hier in die Schule Cämmerswalder Straße „ausgelagert“ werden. Im Frühjahr 2010 könnten dann alle Kinder in die erneuerte 80. Grundschule zurückziehen.
Die Eltern der 126. Grundschule seien aus verschiedenen Gründen der Meinung, dass die Schule erhalten bleiben soll, so die Elternsprecherin Beate Mierdel. Ihre Tochter gehe in die erste Klasse. Es herrsche ein sehr gutes Lernklima an der Schule, und die Lehrkräfte seien höchst engagiert. „Die Kindergärten im Umfeld sind sehr gefragt“, sagte Beate Mierdel. Da liege es auf der Hand, dass auch künftig eine Grundschule an diesem Standort gebraucht wird.
SPD gegen Schließung
Den Plan zur Schließung der 126. Grundschule konnten die Ortsbeiräte von Plauen in ihrer jüngsten Sitzung nicht akzeptieren. SPD-Ortsbeirat Jürgen Stäbener, der die Ablehnung der Stadtvorlage beantragte, sagt dazu: „Es ist nicht zu verstehen, dass nach der Sanierung der 80. Grundschule die Kinder einen Weg ohne direkte Anbindung mit dem Bus zurücklegen müssen. Außerdem hat eine einzügige Schule einen sehr familiären Charme“.
Der SPD-Stadtratskandidat Albrecht Pallas ergänzt: „Es ist wieder einmal typisch, dass eine solche Entscheidung getroffen wird, ohne die möglichen Auswirkungen auf den Stadtteil anzuschauen. Wenn die Stadt will, dass auch zukünftig Familien mit Kindern nach Kleinpestitz ziehen, muss die 126. Grundschule erhalten bleiben.“

Höppner bei der Auferstehungsgemeinde

(Plauen) Reinhard Höppner, der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, spricht am 11.03.09 um 19.30 Uhr bei einem Gemeindeabend in der Plauener Auferstehungskirche, Reckestraße 6 über „Bibel und Politik“. Höppner zählte zu den Mitbegründern der Ost-SPD nach der Wende und war 2007 Präsident des Evangelischen Kirchentags.

Ab Sommer Bau zum Flutschutz in Plauen

Ortsbeirätin Ingrid Buckram fragte auf Bürgerforum nach
(Plauen) Bauarbeiten zum Hochwasserschutz sollen im Sommer dieses Jahres an der Weißeritz beginnen. Dies teilte Thomas Jakob vom Umweltamt kürzlich bei einem Bürgerforum der Initiative Plauen mit. In Altplauen sei eine der kritischsten Stellen des Flusses, was die Hochwassergefahr betrifft, sagte Jakob. Geplant sei hier, das Flussbett zu vertiefen und Ufermauern zu erhöhen. Der Bau an den Mauern sei mit dem Denkmalschutz abgestimmt. Die Brüstung soll 90 Zentimeter hoch werden.
„Wie kann künftig verhindert werden, dass so viel Treibgut auf der Weißeritz anfällt, wie bei der Flut im Jahr 2002“, fragte die Plauener Ortsbeirätin Ingrid Buckram (SPD). Dieses Treibgut stammte damals von einem Hangrutsch in der Nähe des Felsenkellers, sagte Thomas Jakob. Diese Fläche sei jetzt gesichert worden. In der Diskussion war auch immer die sogenannte „Begehbarkeit“ des Flusses. Plauener wollen die Weißeritz so nah wie möglich erleben können. Dies sei problematisch, erklärte der Vertreter des Umweltamtes. Würde der nahe Zugang zum Flussufer erlaubt, könne unter Umständen bei Hochwasser der Rückweg abgeschnitten werden. Deshalb habe die Landestalsperrenverwaltung entschieden, keine Treppen oder andere Zugänge zur Weißeritz zu bauen. Böschungen sollen an einzelnen Stellen angelegt werden.
Sieben Millionen Euro Gesamtkosten sind für den Hochwasserschutz an der Weißeritz eingestellt worden. Zwei Millionen Euro trägt die Landeshauptstadt.

Helfer für die Elbwiesenreinigung am 4. April gesucht

Auf zu sauberen Ufern
Mit dem Plakat „Auf zu sauberen Ufern“ wirbt die Stadt ab 3. März für die 14. Elbwiesenreinigung am 4. April. Sollte die Aktion wetterbedingt an diesem Tag nicht möglich sein, wird sie auf den 25. April verschoben.
Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind aufgerufen, sich auch in diesem Jahr zahlreich daran zu beteiligen. Insbesondere Schulklassen, Vereine und andere Gruppen sind willkommen und werden um Mithilfe gebeten. Interessierte Gruppen von zehn oder mehr freiwilligen Helfern sollten ihre Teilnahme möglichst bis Mitte März den jeweiligen Ortsämtern oder dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft (Telefon 4 88 96 33) ankündigen.
Aller Helfer erhalten einen Imbiss.
Gereinigt werden die rechtselbischen Ufer

  • in Pieschen/Mickten am Pieschener Winkel,
  • von der Albertbrücke bis zur Baustelle Waldschlößchenbrücke und davon bis zur Einmündung des Mordgrundbaches bzw. des Heilstättenweges und
  • vom Körnergarten bis zur Fähre Pillnitz.

Linkselbisch zu säubern sind die Gebiete zwischen

  • der Carolabrücke und dem Blauen Wunder,
  • den Tolkewitzer Elbwiesen (am Friedhof) und Laubegast (Zur Bleiche),
  • der Schiffswerft Laubegast und der Fähre Kleinzschachwitz bis in Höhe Zschieren und
  • das Altelbarmgebiet in Laubegast.

Die genauen Stellplätze werden rechtzeitig in der Tagespresse bekannt gegeben. Großzügig unterstützt wird die 14. Elbwiesenreinigung von

  • Stadtentwässerung Dresden
  • Deutsches Rotes Kreuz KV Dresden,
  • Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
  • AMD,
  • DREWAG,
  • Dresdner Verkehrsbetriebe
  • Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e.V. und
  • Stadtreinigung Dresden.

Die Unterstützung durch weitere Firmen ist jederzeit willkommen. (Pressemitteilung der Stadt Dresden vom 27. Februar 2009)

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