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„Dresden hilft“: arche noVa startet Nothilfeeinsatz auf Haiti

Oberbürgermeisterin Helma Orosz bittet die Dresdnerinnen und Dresdner um Spenden
(Dresden / Haiti) Nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe bekommen die Opfer auf Haiti auch Hilfe aus Dresden. Im Bündnis „Dresden hilft“ mit der Landeshauptstadt startet die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa – Initiative für Menschen in Not e. V. am kommenden Wochenende ihren Nothilfeeinsatz in der Karibik.
Sechs Mitarbeiter und zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen gehen auf die Reise. Mit den Anlagen kann arche noVa angesichts der lebensbedrohlichen Trinkwassersituation 10 000 Menschen pro Tag mit sauberem Wasser versorgen. Außerdem werden Dresdner Nothilfepakete mit Hygieneartikeln, Kochtöpfen, einfachem Geschirr und Moskitonetzen verteilen. Erste Anlaufstelle für arche noVa sind die Mitarbeiter der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) und des THW (Technisches Hilfswerk), die bereits vor Ort sind. Mit ihnen wird das arche-Team eng zusammenarbeiten. Der Nothilfeeinsatz auf Haiti wird aus Spenden finanziert, die zurzeit auf den Konten von arche noVa sind, doch weitere werden benötigt.
Deshalb ruft Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu Spenden auf: „Ich weiß, dass die Erfahrung und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation in Haiti wirkungsvoll zum Einsatz kommen werden. Dafür braucht arche noVa dringend Spenden. Darum bitte ich die Dresdnerinnen und Dresdner: Helfen Sie mit, die Not der Überlebenden auf Haiti zu lindern, unterstützen Sie die Hilfsaktion aus Dresden und die Arbeit von arche noVa im Krisengebiet. Jeder Euro zählt!“
Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: arche noVa e. V., Konto 35 73 500, BLZ 850 20 500, Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Erdbeben Haiti.
Aktuelle Informationen über den Nothilfeeinsatz von arche noVa auf Haiti sind unter www.arche-nova.org erhältlich.
(PM der Landeshauptstadt Dresden vom 15.01.2010)

"Kulturpalast für alle“ – Einwohnerversammlung am 4. Dezember

Eine Initiative aus Kultur, Architektur und Politik sammelt Unterschriften gegen die Umbaupläne. „Es geht dabei um eine deutliche und kraftvolle Meinungsbekundung der Dresdnerinnen und Dresdner und aller Gäste des Kulturpalastes“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD- Stadtratsfraktion Wilm Heinrich. Mehr als 18.000 Dresdnerinnen und Dresdner haben sich so schon für den Erhalt des Kulturpalastes ausgesprochen.
WICHTIG: Einwohnerversammlung zur Zukunft des Kulturpalasts
Am 4. Dezember 2009 wird um 18:30 Uhr im Kulturpalast eine Einwohnerversammlung von der Stadt durchgeführt. Hier soll es um die Grundsatzfrage gehen: Soll der Kulturpalast in einen Konzertsaal umgebaut werden oder als Mehrzwecksaal erhalten bleiben?
Nehmen Sie teil und sagen Sie Ihre Meinung!
Durch die Stadtverwaltung wurden Pläne für einen weitgehenden Umbau des Kulturpalastes ausgearbeitet. Danach soll aus dem bisherigen multifunktionalen Saal mit 2.400 Plätzen ein reiner Orchestersaal werden. Viele andere Veranstaltungen insbesondere der Unterhaltungsmusik werden dann im Kulturpalast nicht mehr stattfinden können. Für die dreijährige Umbauphase und die Zeit danach gibt es in Dresden keine andere auch nur annähernd vergleichbare Spielstätte.
Zu den Erstunterzeichnern der Initiative „Kulturpalast für alle“ gehören
Wolfgang Hänsch (Architekt Kulturpalast), Dieter Semmelmann (Konzertveranstalter), Bernd Aust (Konzertveranstalter), Joachim Schlese (Dixielandfestival) sowie prominente Künstler wie Udo Jürgens, die den Kulturpalast als Veranstaltungsort schätzen.

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Bundesparteitag der SPD in Dresden – Ein Bericht

Der neue Vorsitzende der SPD Gabriel

Mitten in Sachsen fand der Bundesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands statt. Vom 13. bis 15. November 2009 trafen sich in der Landeshauptstadt, auf dem Dresdner Messegelände Sozialdemokraten aus ganz Deutschland. Die Anreise wurde umweltfreundlich unterstützt durch den ÖPNV der Dresdner Verkehrsbetriebe. In der Elbmetropole versammelten sich 480 SPD-Delegierte, 45 SPD-Bundesvorstandsmitglieder, Internationale Gäste aus sozialdemokratischen Parteien anderer Länder und viele Parteimitglieder, um gemeinsam Sozialdemokratie zu leben. Die Aufgabenstellung: Die Neugestaltung der deutschen Sozialdemokratie. Daran auch waren 9 sächsische Delegierte beteiligt, darunter Marlies Volkmer und Ines Vogel.
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Die neue Buslinie 66 verbindet den Süden mit dem Zentrum

Linie wird auf Probe bis nach Mockritz geführt
In der neuen Linie 66 werden die bisherigen Linien 72 und 76 zusammengeführt. Im Streckenkern zwischen der Südhöhe und der Erich- Kästner- Straße in Prohlis gilt die dichte Taktung von 10 Minuten. Von der Südhöhe fährt der Bus dann im Wechsel die Endpunkte Coschütz und Mockritz an.
Hier sorgten die geplanten Veränderungen für heftigen Widerstand der Anwohner. Die 66 sollte ursprünglich nur noch bis Altkaitz fahren. Grund war die gegen null tendierende Auslastung der Linie zwischen den Haltestellen Bannewitzer Straße und Mockritz. Die SPD setzte sich erfolgreich für die Verlängerung der Linie bis Mockritz ein. Der Stadtrat beschloss, den 66er- Bus zumindest noch ein Jahr weiter bis Mockritz fahren zu lassen.
In dieser Zeit werden Stadt und Verkehrsbetriebe die Auslastung der Linie in diesem Abschnitt genau prüfen. In einem Jahr sollen die Fahrgastzahlen dann dem Stadtrat vorgelegt werden. Dieser muss dann neu entscheiden, ob die Linie 66 weiterhin den Bogen fährt oder ab 2011 in Altkaitz endet.
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