Autor: MaxKleinhenz (Seite 33 von 54)

100 Tage schwarz-gelbe Bundesregierung – Klientelpolitik und Chaos überall

Opposition stellt der Bundes-Regierung nach den ersten 100 Tagen ein vernichtendes Urteil aus.

100 Tage ist die CDU/CSU/FDP-Bundesregierung in dieser Woche im Amt. Die bisherigen Ergebnisse der schwarz-gelben „Wunsch-Ehe“ sind katastrophal, das öffentliche Urteil vernichtend: Schwarz-Gelb bedient Klientelinteressen, plündert die öffentlichen Kassen, stellt unser bewährtes Sozialsystem in Frage, marschiert zurück in den Atom-Staat und stiftet Chaos bei der Betreuung und Beratung von Arbeitslosen.
Beispiel Klientelpolitik: Millionenspenden aus der Hotelbranche
Entgegen aller ökonomischen Vernunft und dem Rat vieler Experten hat Schwarz-Gelb den Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent herab gesetzt. Vorangegangen waren Wahlkampfspenden der Hotelbranche an FDP und CSU in Millionenhöhe.
Beispiel Staatsfinanzen: „Steuer-Party“ zu Lasten der Menschen
Als eine der ersten Maßnahmen hat Schwarz-Gelb Steuergeschenke vor allem für Hoteliers, Unternehmen und reiche Erben durchgesetzt. Demnächst sollen weitere 20 Milliarden Euro folgen. Wer für diese „Steuer-Party“ zahlen soll, verschweigt Schwarz-Gelb vor der NRW-Landtagswahl am 9. Mai. Aus guten Gründen: Denn schon jetzt ist klar, dass überall Leistungen gekürzt werden müssen und Gebühren steigen werden. Das heißt im Klartext: Weniger Netto für Menschen mit geringem oder normalem Einkommen.
Beispiel Sozialsystem: Auf dem Weg zur Kopfpauschale
Kniefall vor der Gesundheitslobby aus Pharmaindustrie, Privater Krankenversicherung und Ärzte- und Apothekerverbänden. Schwarz-Gelb hat nichts getan, um den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu bremsen und für mehr Wettbewerb zu sorgen. Stattdessen bereiten sie den Einstieg in die unsoziale „Kopfpauschale“ vor, die Millionen von gesetzlich Versicherten zu Bittstellern macht und die Steuerzahler Milliarden Euro zusätzlich kostet.
Beispiel Energiepolitik: Rückmarsch in den Atomstaat
Schwarz-Gelb will uralte Pannenmeiler – trotz beschlossenem Atomausstieg – weiterlaufen lassen und damit der Atomindustrie Milliarden Euro in die Kassen spülen. Was mit dem gefährlichen Atommüll passieren soll, bleibt offen. Für die Beseitigung der skandalösen Zustände im niedersächsischen Atomlager Asse sollen die Steuerzahler aufkommen.
Beispiel Chaos: Job-Center stehen am Abgrund
Die schwarz-gelbe Bundesregierung stemmt sich gegen eine Änderung des Grundgesetzes, mit der die Arbeit der „Job-Center“ und damit die Betreuung Hunderttausender Arbeitsloser auf eine verlässliche Grundlage gestellt würde. CDU-Arbeitsministerin von der Leyen will die Job-Center sogar wieder zerschlagen. Die Folge: Chaos bei der Arbeitsberatung und -vermittlung, Unsicherheit bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und – am schlimmsten – weniger Hilfe für die, die sie am dringensten brauchen: die Arbeitslosen und Arbeitssuchenden.
Das Urteil der Berliner Zeitung über Schwarz-Gelb: „Nicht regierungsfähig!” (4.2.2010)

"Dresdner Wohnungsmarkt sozial gestalten – Abriss stoppen"

Abriss eines Hochhauses im Dresdner Stadtteil Zschertnitz


SPD-Ortsverein fordert ein neues kommunales Wohnungsunternehmen und Abriss-Stopp für intakte Wohnhäuser.
(Dresden / Plauen) Auf der letzten Versammlung des SPD-Ortsvereins Dresden-Plauen wurde ein Antrag zum Thema „Dresdner Wohnungsmarkt sozial gestalten – Abriss stoppen“ verabschiedet, den die Dresdner Genossen auf ihrem Parteitag am 13. März 2010 beschließen sollen. In dem Antrag fordern die Sozialdemokraten aus dem Dresdner Süden, dass zukünftig nur noch ruinöse und leerstehende Gebäude, die nicht denkmalgeschützt sind, abgerissen werden dürfen – keinesfalls aber bewohnte Häuser, wie auf dem Reichenauer Weg in Tolkewitz.
Damit soll eine Leerstandsquote in Dresden erhalten bleiben, die den Mietspiegel nicht mehr so schnell steigen lässt. Davon profitieren alle Mieter.
Außerdem wollen die Antragsteller aus dem SPD-Ortsverein Plauen, dass in Dresden wieder ein kommunales Wohnungsunternehmen gegründet wird. Dies sei notwendig, weil sozialer Wohnraum in der Stadt gleichmäßig verteilt werden muss und nicht – wie seit dem Woba-Verkauf Praxis – in wenigen Stadtteilen konzentriert werden darf. Außerdem könne auch dadurch Einfluss auf den Mietspiegel ausgeübt werden.
Den vollständigen Antrag lesen Sie hier.
Außerdem wählten die Genossen ihre Delegierten für den Parteitag und nominierten ihre Kandidaten für den SPD-Stadtvorstand.

„Dresden hilft“: arche noVa startet Nothilfeeinsatz auf Haiti

Oberbürgermeisterin Helma Orosz bittet die Dresdnerinnen und Dresdner um Spenden
(Dresden / Haiti) Nach der verheerenden Erdbebenkatastrophe bekommen die Opfer auf Haiti auch Hilfe aus Dresden. Im Bündnis „Dresden hilft“ mit der Landeshauptstadt startet die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa – Initiative für Menschen in Not e. V. am kommenden Wochenende ihren Nothilfeeinsatz in der Karibik.
Sechs Mitarbeiter und zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen gehen auf die Reise. Mit den Anlagen kann arche noVa angesichts der lebensbedrohlichen Trinkwassersituation 10 000 Menschen pro Tag mit sauberem Wasser versorgen. Außerdem werden Dresdner Nothilfepakete mit Hygieneartikeln, Kochtöpfen, einfachem Geschirr und Moskitonetzen verteilen. Erste Anlaufstelle für arche noVa sind die Mitarbeiter der GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) und des THW (Technisches Hilfswerk), die bereits vor Ort sind. Mit ihnen wird das arche-Team eng zusammenarbeiten. Der Nothilfeeinsatz auf Haiti wird aus Spenden finanziert, die zurzeit auf den Konten von arche noVa sind, doch weitere werden benötigt.
Deshalb ruft Oberbürgermeisterin Helma Orosz zu Spenden auf: „Ich weiß, dass die Erfahrung und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation in Haiti wirkungsvoll zum Einsatz kommen werden. Dafür braucht arche noVa dringend Spenden. Darum bitte ich die Dresdnerinnen und Dresdner: Helfen Sie mit, die Not der Überlebenden auf Haiti zu lindern, unterstützen Sie die Hilfsaktion aus Dresden und die Arbeit von arche noVa im Krisengebiet. Jeder Euro zählt!“
Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden: arche noVa e. V., Konto 35 73 500, BLZ 850 20 500, Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Erdbeben Haiti.
Aktuelle Informationen über den Nothilfeeinsatz von arche noVa auf Haiti sind unter www.arche-nova.org erhältlich.
(PM der Landeshauptstadt Dresden vom 15.01.2010)

"Kulturpalast für alle“ – Einwohnerversammlung am 4. Dezember

Eine Initiative aus Kultur, Architektur und Politik sammelt Unterschriften gegen die Umbaupläne. „Es geht dabei um eine deutliche und kraftvolle Meinungsbekundung der Dresdnerinnen und Dresdner und aller Gäste des Kulturpalastes“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD- Stadtratsfraktion Wilm Heinrich. Mehr als 18.000 Dresdnerinnen und Dresdner haben sich so schon für den Erhalt des Kulturpalastes ausgesprochen.
WICHTIG: Einwohnerversammlung zur Zukunft des Kulturpalasts
Am 4. Dezember 2009 wird um 18:30 Uhr im Kulturpalast eine Einwohnerversammlung von der Stadt durchgeführt. Hier soll es um die Grundsatzfrage gehen: Soll der Kulturpalast in einen Konzertsaal umgebaut werden oder als Mehrzwecksaal erhalten bleiben?
Nehmen Sie teil und sagen Sie Ihre Meinung!
Durch die Stadtverwaltung wurden Pläne für einen weitgehenden Umbau des Kulturpalastes ausgearbeitet. Danach soll aus dem bisherigen multifunktionalen Saal mit 2.400 Plätzen ein reiner Orchestersaal werden. Viele andere Veranstaltungen insbesondere der Unterhaltungsmusik werden dann im Kulturpalast nicht mehr stattfinden können. Für die dreijährige Umbauphase und die Zeit danach gibt es in Dresden keine andere auch nur annähernd vergleichbare Spielstätte.
Zu den Erstunterzeichnern der Initiative „Kulturpalast für alle“ gehören
Wolfgang Hänsch (Architekt Kulturpalast), Dieter Semmelmann (Konzertveranstalter), Bernd Aust (Konzertveranstalter), Joachim Schlese (Dixielandfestival) sowie prominente Künstler wie Udo Jürgens, die den Kulturpalast als Veranstaltungsort schätzen.

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