Mitten in Sachsen fand der Bundesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands statt. Vom 13. bis 15. November 2009 trafen sich in der Landeshauptstadt, auf dem Dresdner Messegelände Sozialdemokraten aus ganz Deutschland. Die Anreise wurde umweltfreundlich unterstützt durch den ÖPNV der Dresdner Verkehrsbetriebe. In der Elbmetropole versammelten sich 480 SPD-Delegierte, 45 SPD-Bundesvorstandsmitglieder, Internationale Gäste aus sozialdemokratischen Parteien anderer Länder und viele Parteimitglieder, um gemeinsam Sozialdemokratie zu leben. Die Aufgabenstellung: Die Neugestaltung der deutschen Sozialdemokratie. Daran auch waren 9 sächsische Delegierte beteiligt, darunter Marlies Volkmer und Ines Vogel.
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Autor: MaxKleinhenz (Seite 34 von 54)
Linie wird auf Probe bis nach Mockritz geführtIn der neuen Linie 66 werden die bisherigen Linien 72 und 76 zusammengeführt. Im Streckenkern zwischen der Südhöhe und der Erich- Kästner- Straße in Prohlis gilt die dichte Taktung von 10 Minuten. Von der Südhöhe fährt der Bus dann im Wechsel die Endpunkte Coschütz und Mockritz an.
In dieser Zeit werden Stadt und Verkehrsbetriebe die Auslastung der Linie in diesem Abschnitt genau prüfen. In einem Jahr sollen die Fahrgastzahlen dann dem Stadtrat vorgelegt werden. Dieser muss dann neu entscheiden, ob die Linie 66 weiterhin den Bogen fährt oder ab 2011 in Altkaitz endet.
SPD will zukünftig Straßenbahn von Johannstadt übers Zentrum nach PlauenDie Dresdner Verkehrsbetriebe setzen zum Fahrplanwechsel am 28. November die größte Busnetz-Reform ihrer Geschichte um. Wohngebiete und Arbeitsplätze sollen deutlich besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden werden. Insgesamt werden Dresdens Busse rund 400 000 Kilometer mehr im Jahr fahren.
Die neue Linie 62 ist eigentlich eine altbekannte: Unter der neuen Nummer fährt die zweitstärkste Buslinie 82 auf ihrer bewährten Route weiter. Sie verbindet den dicht besiedelten Stadtteil Johannstadt mit dem Dresdner Stadtzentrum, fährt am Arbeitsamt vorbei und über Plauen nach Dölzschen. Rund 22 000 Dresdner nutzen die Linie heute schon täglich. Ihre neue Nummer erhält sie, weil alle Buslinien mit Zehn-Minuten-Takt künftig an der 60er-Nummer einfach erkennbar sein sollen.
Die heutige Linie 82 hat seit der Zusammenlegung mit der 75 im Jahr 2006 rund ein Drittel mehr Fahrgäste. Laut DVB Tendenz steigend. Deshalb wird für die Achse Johannstadt-Plauen der Ausbau der Strecke für eine neue Straßenbahn-Verbindung geprüft. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte einen Antrag dazu eingebracht, über den im Rat entschieden wird, wenn die DVB die Machbarkeit geprüft hat.
Der Ortsbeirat will, dass der Alpenverein seine Pläne für ein Sportzentrum in Altplauen nicht aufgibt.
(Plauen) Heiß war die Debatte zur ersten Sitzung des neuen Ortsbeirats Plauen. Es ging um die Pläne des Alpenvereins, einen Kletterturm an der Stelle des alten Getreidespeichers an der Bienertmühle zu errichten. Es sollten Efre-Fördermittel dafür fließen. Die Hoffnung darauf war aber zerstört worden, da das ehemals als Fördergebiet ausgeschriebene Areal verkleinert wurde.
Die CDU stellte im Ortsbeirat einen Antrag vor, um die Oberbürgermeisterin zu beauftragen, „alternative Fördermöglichkeiten“ zu erschließen, damit die Vision vom Kletterzentrum nicht aufgegeben werden muss. Stadtrat Hans-Joachim Brauns (CDU) erläuterte den Antrag: „Dies ist eine Reaktion auf die missliche Situation. Wir möchten dem Alpenverein helfen, dass das Vorhaben doch noch zustande kommt.“ Claus Lippmann, Vorsitzender der Sektion Dresden des Alpenvereins, sagte, der Verein wolle nach wie vor in Plauen einen solchen Kletterturm, auch wenn unklar ist, ob es ein Neubau oder der umgestaltete Speicher sein kann. Waldemar Peine und Gerold Wagner (beide Die Linke) stießen
sich an Formulierungen im CDUAntrag. Hans-Joachim Brauns sagte, das könne geändert werden. Jürgen Stäbener (SPD) befürwortete den Antrag.
„Wir sollten uns für die Idee des Kletterzentrums einsetzen. Der Antrag für den Stadtrat könnte hilfreich sein, mit diesem Sportzentrum endlich voranzukommen“
, sagte er. Mit 14 Stimmen und zwei Enthaltungen stimmte der Ortsbeirat dem CDU-Antrag zu.
Vorausgesetzt sie ziehen in diesem Jahr von außerhalb in die sächsische Landeshauptstadt
Dresden-Studenten erhalten auch 2010 eine Umzugsbeihilfe. Die Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro bekommt, wer wegen seines Studiums erstmals von außerhalb in die sächsische Landeshaupt-stadt zieht. Voraussetzung ist, dass man sich bis zum Ende dieses Jahres mit Hauptwohnsitz in Dresden angemeldet hat und die Wohnsitznahme tatsächlich in der Zeit von Januar bis Dezember 2009 erfolgt ist.
Vom 4. Januar bis zum 31. März 2010 ist die Umzugsbeihilfe dann beim Studentenwerk Dresden persönlich zu beantragen. Sie wird nur auf ein Inlandskonto überwiesen. Die Regelung gilt für sieben Bildungseinrichtungen: die Technische Universität Dresden, die Hochschule für Technik und Wirt-schaft Dresden (FH), die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” Dresden, die Hochschule für Bildende Künste Dresden, die Palucca-Schule Dresden – Hochschule für Tanz, die Hochschule für Kirchenmusik Dresden und die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit Dresden (FH).
Die Änderung des Wohnsitzes ist in den Dresdner Bürgerbüros und Meldestellen möglich, an insgesamt 13 Stellen im Stadtgebiet. Einen Überblick über alle Adressen, Telefonnummern und Öffnungs-zeiten bietet ein aktualisierter Handzettel zum Thema Umzugsbeihilfe für Studenten. Er liegt kostenlos im Studentenwerk Dresden, Fritz-Löffler-Straße 18, in den Informationsstellen der Dresd-ner Rathäuser, Ortsämter und Bürgerbüros und in den örtlichen Verwaltungsstellen aus. Auch im In-ternet ist er unter www.dresden.de/wegweiser (Anliegen: Umzugsbeihilfe für Studenten) abrufbar.
Seit Einführung der Umzugsbeihilfe in Dresden 2001 kamen fast 32 000 Studenten in den Genuss der finanziellen Unterstützung ihrer neuen Heimatstadt. Die sächsische Landeshauptstadt möchte auch weiter das Anmeldeverhalten der Studenten mit der Umzugsbeihilfe stimulieren. Die Ausgaben dafür helfen, die Einnahmen über die Schlüsselzuweisungen nach dem Finanzausgleichsgesetz zu stabilisieren. Dabei zählt jeder Einwohner mit Hauptwohnsitz in Dresden.
(PM der Stadt Dresden vom 01.10.2009)
