Seite 19 von 55

Hochwasserlage in Sachsen / Dresden / Plauen

Nach den verheerenden Regenfällen der vergangenen Wochen beruhigen sich die Pegel an Elbe und Mulde nun langsam wieder. In Dresden wurde der Scheitelpunkt am vergangenen Donnerstag mit knapp 8,75m erreicht. Das entspricht zwar rein technisch gesehen nicht den Ausmaßen der Jahrhundertflut 2002 (die Elbe hatte damals in Dresden einen Pegel von 9,40m erreicht), für die Betroffenen dürften die Aufräumarbeiten nach dem Rückgang jedoch ähnlich anstrengend werden. Unser Landesvorsitzender Martin Dulig erklärte angesichts der enormen Zerstörungen in den Hochwassergebieten: „Jetzt ist nicht der Augenblick für Parteienhickhack oder gegenseitiger Vorwürfe. Jetzt ist die Zeit, gemeinsam schnell und pragmatisch zu helfen.“

An der unmittelbaren Hochwasserbekämpfung beteiligten sich bereits tausende freiwillige Fluthelferinnen und Fluthelfer. Doch auch bei den Aufräumarbeiten und bei der Beseitigung der Schäden heißt es weiterhin zusammenarbeiten. So haben in Dresden aber auch in Döbeln, Grimma, Glauchau, Chemnitz oder Zwickau die Aufräumarbeiten bereits begonnen. Das Maß an Solidarität, mit dem Hand in Hand gegen die Fluten gekämpft wurde, muss fortgesetzt werden um möglichst schnell wieder in den Alltag zurückkehren zu können.

Der Ortsamtsbereich Dresden-Plauen ist bei diesem Hochwasser mit einem blauen Auge davon gekommen. Dank des weiter voran geschrittenen Ausbaus der Vereinigten Weisseritz im Stadtgebiet, führte der Fluss zwar von 2. bis 4. Juni bedrohlich viel Wasser, trat aber glücklicher Weise nicht über die Ufer. So zeigt sich, dass die zusätzliche Investition für einen Hochwasserschutz an der Weisseritz zum Schutz vor Extremhochwasserlagen richtig eingesetzte Gelder waren und sind. Gemeinsam mit den Anwohnern auf der Plauener und Löbtauer Seite der Weisseritz freuen wir uns über diese Entwicklung.

Auf der Internetseite der sächsischen SPD findet sich ein umfassender Überblick zu den verschiedenen behördlichen Informationsdiensten, sowie ein Spendenaufruf: www.spd-sachsen.de/hochwasser2013

SPD diskutiert über Schulen im Dresdner Süden

Veranstaltung: „Situation und Entwicklung der Schulen in Dresden-Plauen“

Zeit: Mittwoch, 24.April 2013, 19:00 Uhr
Ort: BSZ Dienstleistung und Gestaltung, Chemnitzer Str. 83

Mit:

  • Annett Grundmann (Vorsitzende Kreiselternrat Dresden)
  • Stadtrat Albrecht Pallas (Vorsitzender SPD Dresden-Plauen)

Zu einer Diskussion über die Situation und Entwicklung der Schulen im Ortsamtsgebiet Plauen lädt die SPD Dresden-Plauen am kommenden Mittwoch, 24. April, ab 19.00 Uhr in das Berufsschulzentrum Dienstleistung & Gestaltung, Chemnitzer Str. 83, ein. Mit Annett Grundmann, Vorsitzende des Kreiselternrats, und den Gästen aus den Plauener Schulen wollen die Sozialdemokraten klären, welche Probleme es mit der Umsetzung des Schulnetzplanung gibt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.
Stadtrat Albrecht Pallas, Vorsitzender der Plauener SPD sagte dazu: „Die aktuelle Situation der Dresdner Schullandschaft offenbart, dass in der Vergangenheit zu viele Schulen geschlossen wurden, um auf das derzeitige Ansteigen der Schülerzahlen reagieren zu können. Viele der jetzigen Probleme waren zwar schon seit geraumer Zeit bekannt, fanden aber bei den Verantwortlichen in der Verwaltung als auch bei der Mehrheit des Stadtrates lange Zeit kein ausreichendes Gehör.

Wir wollen mit unseren Gästen die Entwicklungsperspektiven der Plauener Schulen diskutieren. Welche Probleme gibt es mit den Auswirkungen der Schulnetzplanung? Wie hat sich die Qualität der Schulausbildung seither verändert? Wie ist der Umgang der Schulverwaltung mit den beteiligten Schulleitern, Lehrern und Eltern?

Wahlkampfauftakt "Roter Faden für Dresden" am 12.04.


Wir starten in den Wahlkampf mit Wahlkampf

Am Freitag, den 12.April startet die Dresdner SPD auf der Prager Straße in den Bundestagswahlkampf. Wir werden mit einer Infostandkette über die zentrale Dresdner Einkaufsmeile auf unsere Inhalte verweisen und zeigen so den „Roten Faden“ für einen Politikwechsel auf.

Die Infostände werden von 17 bis 18 Uhr aufgebaut sein und für Fragen und Anregungen der Bürger bereitstehen.

Im Anschluss wird der Jubiläumsfilm „150 Jahre SPD – Wenn Du was verändern willst“ ab 19 Uhr im Hörsaal 4 des HSZ der TU Dresden gezeigt. Zu der kostenlosen Filmvorführung, welche von der Juso-Hochschulgruppe Dresden ausgerichtet wird, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für Verpflegung wird gesorgt sein.

Plauener SPD will Änderungen bei Entwicklung an Nöthnitzer Straße

Kritik an intransparentem Verfahren der Stadtverwaltung

(Dresden / Plauen) Der Ortsbeirat Plauen wird am Dienstag, 09. April, zum zweiten Mal die Entwicklung einer Campuserweiterung für die TU an der Nöthnitzer Straße diskutieren und ein beratendes Votum für den Stadtrat abgeben. Die Plauener SPD hält eine räumliche Entwicklung der TU Dresden, nicht zuletzt wegen des Exzellenzstatus, für nachvollziehbar. Allerdings haben die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einigen Änderungsbedarf bei dem Vorschlag der Verwaltung. Sie schlagen eine Änderung der Grenzen des Bebauungsplans vor. Statt bis zur Bergstraße soll das Gebiet hinter dem im Bau befindlichen Technikum enden. Außerdem soll das Gebiet der Kleingartenanlage „Grabeland e.V.“ außerhalb des Plangebietes liegen und damit erhalten bleiben. Stattdessen schlägt die SPD eine Erweiterung des Plangebietes nach Süden oder die Nutzung anderer campusnaher Flächen, etwa am Nürnberger Platz oder an der Strehlener Straße vor.

Die Plauener SPD hat dazu ein Positionspapier entwickelt.
Albrecht Pallas, Vorsitzender des Plauener SPD-Ortsvereins, sagte dazu: „Ich habe Verständnis, dass sich die TU Dresden weiterentwickeln will – ja weiterentwickeln muss. Diese Entwicklung muss aber im Einklang mit gesamtstädtischen Interessen stehen. Dazu zählen u.a. stadtplanerische Erfordernisse, ökologische und verkehrliche Auswirkungen sowie Folgen für mittelbar oder unmittelbar betroffene Anwohner. Gerade die Bebauung der Kaltluftschneise bzw. der Kaltluftentstehungsflächen kann unabsehbare Folgen für das Stadtklima haben. Eine Bebauung an der Bergstraße kommt deshalb für uns überhaupt nicht in Frage“, erklärt Pallas, der in der SPD-Ratsfraktion umweltpolitischer Sprecher ist.

Die SPD kritisiert außerdem die Stadtverwaltung für das intransparente Verfahren bei dem geplanten Bebauungsplan. Erst wenige Tage vor der letzten Ortsbeiratssitzung war die Vorlage unter Missachtung von Einladungsfristen den Ortsbeiräten zur Kenntnis gegeben worden. Eine gründliche Prüfung war den Beiratsmitgliedern so nicht möglich, die schließlich die Vorlage vertagten.

Dazu sagte Stadtrat Albrecht Pallas: „Ich habe den Eindruck, dass die Verwaltung das Ganze am liebsten im stillen Kämmerlein ohne Öffentlichkeit durchziehen will. Über die Motive kann man momentan nur spekulieren. Angesichts der teils gravierenden Auswirkungen des Vorhabens auf Anwohner, die Kleingartenanlage „Grabeland“ und die gesamtstädtischen Belange ist dieses Vorgehen untragbar. Frau Orosz sollte keine Angst vor einer öffentlichen Debatte haben. Bei der Vorlage wollen wir zunächst erreichen, dass die betroffenen Anwohner intensiv bei den folgenden Planungsprozessen eingebunden werden. Die generelle Debatte über die weitere Entwicklung der TU und die städtischen Interessen dabei werden wir an anderer Stelle führen“, kündigt der Sozialdemokrat abschließend an.

Kontakt: Albrecht Pallas (0174-3167310)

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 SPD Dresden-Plauen

Theme von Anders NorénHoch ↑